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80 Jahre Nordrhein-Westfalen: Von „Operation Marriage“ zur Demokratie

80 Jahre Nordrhein-Westfalen: Von „Operation Marriage“ zur Demokratie

Am 23. August 1946 gründete die britische Militärregierung Nordrhein-Westfalen. Intern lief das Vorhaben unter dem Namen „Operation Marriage“ – eine politische „Heirat“ von Rheinland und Westfalen, zwei Regionen mit unterschiedlichen Traditionen. Anders als die historische Ehe Heinrichs VIII. mit Anna von Kleve erwies sich diese Verbindung als dauerhaft.

Nur wenige Wochen später, am 2. Oktober 1946, trat der erste Landtag im Düsseldorfer Opernhaus zusammen. Die 200 Abgeordneten waren zunächst von den Briten ernannt, je 100 aus Rheinland und Westfalen. Unter ihnen befanden sich spätere Spitzenpolitiker wie Konrad Adenauer, Gustav Heinemann und Heinrich Lübke. Erster Landtagspräsident wurde Ernst Gnoß, Ministerpräsident war Rudolf Amelunxen.

Die politische Arbeit begann unter schwierigen Bedingungen: zerstörte Städte, Lebensmittelknappheit, Wohnungsnot und eine beschädigte Infrastruktur prägten den Alltag. Trotzdem wurden Verwaltung, Polizei und Bildungswesen neu aufgebaut. Am 20. April 1947 fand die erste Landtagswahl statt. Bereits im Januar 1947 war Lippe dem neuen Bundesland beigetreten.

Am 11. Juli 1950 trat die Landesverfassung in Kraft. Aus einem britischen Nachkriegsprojekt entwickelte sich ein Bundesland, das 2026 auf 80 Jahre parlamentarische Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Wohlstand, Frieden und Freiheit zurückblickt.

CR: Landtag intern

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10. August 2026

Nordrhein-Westfalen wird 80: Vielfalt, Demokratie und Wandel

Nordrhein-Westfalen wird 80: Vielfalt, Demokratie und Wandel

Bis zum 2. Oktober werden wir regelmäßig über die Geschichte vom Werden NRWs berichten. 

Nordrhein-Westfalen blickt auf 80 Jahre Geschichte zurück. Im August 1946 gründete die britische Militärregierung das Land aus dem nördlichen Teil der ehemaligen Rheinprovinz und der Provinz Westfalen. Ein Jahr später kam Lippe hinzu. Bereits am 2. Oktober 1946 trat der erste ernannte Landtag zusammen, am 20. April 1947 folgte die erste Landtagswahl.

Aus diesen unterschiedlichen historischen Wurzeln entwickelte sich ein vielfältiges Bundesland mit heute rund 18 Millionen Menschen. Metropolen und ländliche Regionen, große Industriestandorte und Naturräume liegen oft dicht beieinander. Tradition und Innovation prägen das Land ebenso wie Zuwanderung und unterschiedliche regionale Identitäten.

Zugleich wird daran erinnert, dass Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt keine Selbstverständlichkeit sind. Internationale Entwicklungen und aktuelle Studien zeigen, dass demokratische Systeme unter Druck stehen und auch bei jungen Menschen Zustimmung verlieren können. Dem stehen Millionen Bürgerinnen und Bürger gegenüber, die sich ehrenamtlich engagieren und Verantwortung für andere übernehmen.

Für die kommenden Jahre setzt Nordrhein-Westfalen auf bessere Bildungschancen, Innovation, moderne Infrastruktur und einen leistungsfähigen Staat. Der Wandel von der Kohle hin zu neuen Technologien wie Künstlicher Intelligenz steht dabei beispielhaft für den Anspruch, wirtschaftliche Stärke und gesellschaftlichen Fortschritt miteinander zu verbinden.
 

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09. August 2026

Copyright Gereon Gödderz

Staatssekretär Dr. Georg Kippels zu Gast im Caritas-Seniorenzentrum St. Nikolaus in Brauweiler - Im Mittelpunkt des Austausches standen die geplanten Reformen im Gesundheitswesen

Über die geplanten Reformen im Gesundheitswesen wurde am Samstag (18. Juli 2026) im Caritas-Seniorenzentrum St. Nikolaus in Pulheim-Brauweiler diskutiert. Zu Gast war der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Gesundheit, Dr. Georg Kippels MdB, der sich beim politischen Frühstück mit der Einrichtungsleitung Frau Abels, dem Bewohnerbeirat und Angehörigen austauschte.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Erfahrungen aus dem Alltag einer Pflegeeinrichtung. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, an welchen Stellen bürokratische Vorgaben den Pflegealltag erschweren, welche Erwartungen mit dem geplanten Pflegeneuordnungsgesetz verbunden sind und wo aus Sicht der Praxis weiterer Handlungsbedarf besteht.

Die demografische Entwicklung Pulheims zeigt, dass der Bedarf an Pflege künftig weiter zunehmen wird. Das Demografie-Monitoring der Stadt Pulheim vom November 2025 zeigt, dass der Bedarf an guter Pflege in Pulheim steigen wird. Der Anteil der über 65-Jährigen wird laut Bericht von derzeit rund 25 Prozent bis in die Jahre 2035 bis 2040 auf etwa 29 Prozent steigen. Speziell die Zahl der hochaltrigen Menschen ab 80 Jahren wird weiter zunehmen.

Organisiert wurde das politische Frühstück vom direkt gewählten Ratsmitglied für Brauweiler und Dansweiler, Gereon Gödderz. Ziel der Veranstaltung war es, den Dialog zwischen Politik und Praxis zu stärken. 

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24. Juli 2026

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